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Das italienische Cembalo

Vorbild

einmanualiges, italienisches Cembalo (false inner-outer) nach Giovanni Battista Giusti (Lucca 1681). Davon sind mehrere originale Instrumente vorhanden (Nürnberg, Leipzig, Berlin und Bologna).


Klang

Hauptregister sehr grundtönig und warm, das Nebenregister etwas nasaler.


Disposition

2 x 8‘ (einzeln schaltbar), Lautenzug, Koppel

Tonumfang GG-d3, Transponierung 415-440Hz


Besonderheiten

Das Instrument ist mit blumenähnlichen Verzierungen aus Blattgold versehen. Vorlage dafür war die Bemalung eines originalen Cembalos von Giusti:

Der Cembalobauer

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Die Bemalung der Blattgold-Verzierungen lässt diese sehr plastisch erscheinen. Da das Instrument vom Cembalisten meistens ohne Deckel und mit der Spitze ins Publikum gerichtet gespielt wird, ist im Gegensatz zu den meisten Instrumenten auch die Rückseite verziert.

Die Scharniere wurden vom Cembalobauer aus Messing gegossen. Damit aber die unteren Teile der Scharniere die Ornamentation optisch nicht beeinträchtigen, wurden sie von der Firma Erb Mechanik aus Oberdiessbach aus geschwärztem Eisen nachgemacht, so dass gleich darüber vergoldet werden konnte.

Mirko Weiss wurde 1963 in Stuttgart geboren, wohnt und arbeitet nun in Trub (Emmental, Schweiz). Seine Instrumente werden in ganz Europa immer wieder von führenden Cembalisten und Fortepianisten für Konzerte und Aufnahmen gespielt.


> www.mirkoweiss.com

Die Cembalobemalerin

Elisabetta Lanzoni wurde 1961 in Imola geboren und lebt nun in der Nähe von Ravenna. Sie hat lange Zeit als Restauratorin gearbeitet. Vor ein paar Jahren hat sie sich auf die Bemalung von historischen Tasteninstrumenten spezialisiert und sich damit in kürzester Zeit international einen Namen gemacht.


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> www.elisabettalanzoni.com